Neue Langzeitstudie zum Thema Insektenschwund veröffentlicht

50-jährige Untersuchungen an migrierenden Schwebfliegen, Waffenfliegen und Schlupfwespen belegen extreme Rückgänge

An der 1969 ge­gründeten Forschungsstation Randecker Maar auf der Schwäbischen Alb wurden neben dem Vogelzug ab 1970 auch wan­dernde Insekten im Sommer und Herbst auf ihrem Weg nach Süden quantitativ erfasst. Dabei wurden die Zahlen wandernder Schwebfliegen (Syrphidae) sowie Waffenfliegen (Stratyomyidae) und Schlupfwespen (Ichneumonidae) aus den 1970er und 1980er Jahren mit denen der Jahre 2014–2019. verglichen.

Beobachtet wurde ein dramatischer Rückgang auf 16 bis 3%(!). Besonders betroffen waren Schwebfliegen, deren Larven räuberisch (etwa von Blattläusen) leben.

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U.a. folgende Seiten berichten darüber: 

FAZ

Deutschlandfunk

Bienen-Nachrichten