Wir hinterlassen keine unnötigen Spuren

„Spuren“ können sehr vielfältig sein. Augenscheinlich ist sicherlich Müll, der leider manchmal einfach in die Natur geworfen wird. Nach dem Motto „Nimm die Erinnerung mit und den Abfall“ hat man sich im Schönbuch bewusst gegen Mülleimer innerhalb des Naturparks entschieden. Wer Müll mitbringt, soll diesen auch wieder mitnehmen. Selbst harmlos wirkende Abfälle, wie beispielsweise Papiertaschentücher, haben eine Verrottungszeit von bis zu fünf Jahren. 

Doch nicht alle Spuren fallen so leicht ins Auge. Spuren hinterlassen Alle, die im Schönbuch unterwegs sind, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad. Besonders deutlich werden die Spuren bei nasser Witterung. Meiden Sie dann schmale, unbefestigte Pfade. Driften mit dem Rad, also nicht notwendiges starkes Bremsen, sollte ebenfalls vermieden werden, da es die Erosion des Bodens beschleunigt.

Spuren hinterlässt auch die Forstwirtschaft, aber nur jene, die unvermeidbar sind. So erfolgt die Holzernte im Schönbuch nachhaltig und schonend, es wird also nur so viel Holz geerntet, wie in einem Jahr nachwachsen kann. Meist sogar weniger. Die Holzerntemaschinen nutzen dazu immer dieselben Gassen. Der Boden dazwischen bleibt unberührt. Zudem wird so gut es geht in der vegetationslosen Winterzeit gefällt. Jedoch sind tiefe Furchen aufgrund des mangelnden Dauerfrosts nicht immer zu vermeiden. Durch die trockenen Sommer stellt auch starker Schädlingsbefall immer häufiger eine Herausforderung dar. Zur Schadensbegrenzung sind vermehrt Pflegemaßnahmen während des ganzen Jahres notwendig. Nach der Holzernte werden die Rückegassen und Waldwege durch den Forst nach Bedarf wieder saniert.

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