Die Temperaturen steigen - endlich! Viele zwei- und vierbeinige Waldbesucher suchen wieder Abkühlung in den Bächen des Schönbuchs.
Eigentlich stören sich die Wasserbewohner nicht über zusätzliche Gäste, die ihre Füße ins Wasser halten. Aber im Naturpark Schönbuch hat unter anderem der Steinkrebs (Austropotamobius torrentium), die kleinste europäische Flusskrebsart, noch einige letzte Vorkommen. In manchen Gewässern, etwa dem Goldersbach, grassiert jedoch die Krebspest. Die Erreger können (beispielsweise von Menschen oder Hunden, die nacheinander mehrere Bäche durchqueren) verschleppt werden und bedeuten für die meisten Steinkrebse sehr schnell den Tod. Vermeiden Sie deshalb bitte, Wasser, Steine o.ä. von einem Gewässer zum anderen zu bringen.
Zu den verschiedenen Biotopen im Schönbuch können Sie sich auch hier weiter informieren. Das Faltblatt über Gewässer von Prof. Müller finden Sie als pdf-Datei hier, weitere sehr lesenswerte Arbeiten in unserem Infobereich "unter die Lupe genommen".



