Der Mord an dem erst fünfzehnjährigen Forstlehrling Wilhelm Pfeiffer geschah in einer Zeit des tief greifenden Wandels im Königreich Württemberg. Vieles wurde unter dem damaligen König Wilhelm I. neu geordnet. So verloren auch die Bewohner der am Schönbuchrand gelegenen Dörfer ihre seit dem Mittelalter bestehenden Waldgerechtigkeiten, also das Recht zur Nutzung des Waldes. Sie sahen das als Eingriff in ihre bisherigen jahrhundertealten Rechte und entwickelten nun einen Hass gegen die Forstleute, die den Wald jetzt strenger kontrollierten. Es begann ein wüster Kampf der Bevölkerung mit den Forstleuten, der mit dem schrecklichen Mord an dem erst fünfzehnjährigen Forstlehrling Wilhelm Pfeiffer einen grausamen Höhepunkt fand.
Zu seinem 200. Todestag stellte nun Hans Haug, der Dorfchronist von Bebenhausen, alle Daten und Fakten über diesen Mord zusammen und veröffentlichte sie in dem Buch
Der Thäter konnte aber nicht entdeckt werden
Der Mord an dem Forstlehrling Wilhelm Pfeiffer im Jahr 1822.
Dieses lesenswerte Buch wurde vom Förderverein Naturpark Schönbuch e.V. gefördert und kann im Klosterladen in Bebenhausen zum Preis von 6,50 Euro gekauft werden.



