Hirschbrunft

Die kühleren Nächte heizen den Rothirschen ein

Ab Mitte September zeigt sich der „König des Waldes“ in voller Pracht. Während der Hirschbrunft, der Paarungszeit der Rothirsche, wird der Titel des Platzhirsches durch Kämpfe gegen konkurrierende Artgenossen ausgemacht. Selbst Nahrungsaufnahme und Schlaf werden fast komplett eingestellt.

In dieser Zeit ergibt sich für Jung und Alt die Gelegenheit, den Klang des Hirschröhrens hautnah mitzuerleben. Dieses besondere Erlebnis bekommt man vor allem in freier Wildbahn nur selten zu sehen und zu hören. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die Hirsche während der Brunftzeit zu erleben, wurden im Schönbuch mehrere Plätze, sogenannte „Besucherkanzeln“ bzw. „Beobachtungspunkte“ ausgewiesen. Diese Beobachtungsplätze befinden sich allesamt im Rotwildgatter und sind gut zu Fuß zu erreichen. Auch das Fernglas oder der Fotoapparat darf hierbei natürlich nicht fehlen.

Die für die Hirsche sehr kraftzehrende Zeit läuft noch bis ungefähr Mitte Oktober, doch nach Ende September ist schon etwas "die Luft raus" und man braucht mehr Glück, um tatsächlich etwas zu sehen.

Wir bitten alle BesucherInnen, sich rund um die Rotwildbeobachtungsplätze ruhig zu verhalten und sich ausschließlich auf den ausgeschilderten Wegen zu bewegen, sonst fühlen die Hirsche sich gestört und verschwinden wieder.

Viel Freude beim Beobachten!

 

© Erich Tomschi