Carlo-Schmid-Gymnasium leistet aktiven Naturschutz im Wald

sozioökologisches Praktikum findet jährlich statt

Bereits das fünfte Mal waren die Schülerinnen und Schüler aus der neunten Klassenstufe des Carlo-Schmid-Gymnasiums zu Gast im Naturpark Schönbuch.

Dieses Jahr ging es darum, kleine Tümpel freizuschneiden, die zu verlanden drohten. Mit einer kurzen Einführung ins Thema Naturpark von Naturparkmitarbeiterin Juliane Goerke startet der erste Tag. Von Revierleiter Christian Koch erhielten die Jugendlichen Informationen über die Waldbeschaffenheit vor Ort und einen Einblick in die Entwicklung des Reviers Einsiedel.

Dann aber wurde es ernst und die Sägen, Astscheren und Handschuhe kamen zum Einsatz. An den kleinen Tümpel waren die Bäume und Sträucher schon recht hoch gewachsen und beschatteten die Wasserfläche. Zuvor war der umgebende Wald durchforstet worden, allerdings waren die Uferzonen der Tümpel für die Forstmaschinen nicht zugänglich. Da war Handarbeit angesagt, die das Forstpersonal von ForstBW aus Kapazitätsgründen nicht leisten kann. Aber dafür langten jetzt die Schülerinnen und Schüler mächtig zu und rückten Weide, Hasel, Erle und mancher jungen Birke und Fichte zu Leibe. Wie immer, wenn man mit einer Schar motivierter Jugendlicher unterwegs ist, erstaunt die Geschwindigkeit, mit der hier gearbeitet wird. Schnell waren die Gehölze auf den Stock gesetzt und der Weg frei für wärmende Sonnenstrahlen, die für Lurche, Kröten und Frösche wichtig sind. Zunächst war allerdings Winter angesagt: Allerdings hielten die heftigen Schneeschauer und die beißende Kälte die Jugendlichen nicht davon ab, aktiven Naturschutz zu betreiben. Am Ende waren drei Tümpel freigeschnitten, ein Berg von Schnittgut aufgehäuft, ein Wildschwein gesichtet und eine Menge Spaß erlebt. 

Wir danken Förster Uwe Rilling und Forstmeister Helmut Becker von ForstBW für die sachkundige Anleitung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler.