Der Rothirsch gehört zweifelsfrei seit Jahrhunderten zu den Attraktionen des Schönbuchs. Seine imposante Erscheinung fasziniert und polarisiert den Menschen. Symbol der Macht, begehrte Jagdbeute, begehrtes Fotomotiv aber auch "Problemkind" in unseren Wäldern - er ist und war stets attraktiv und umstritten - 200 Jahre liegt die letzte große Prunkjagd in Württemberg zurück.
Die Ausstellung "Jagd im Wandel der Zeiten" beschäftigte sich mit diesem Ereignis und der Jagdgeschichte des Schönbuchs in den letzten 200 Jahren. Sehr anschaulich informierte das Tübinger Landratsamt über die aktuelle Situation des Rotwildes.
Ergänzend nahmen sich ein Theaterstück, ein Waldkino mit tollen Filmen und Fotos aus dem ältesten Naturpark des Landes sowie eine Trophäenschau dem Thema an. Abgerundet wurde das Programm mit einer Jagdhundevorführung, einem Platzkonzert der Kreisjägervereinigung Tübingen sowie verschiedenen Ausstellungen zum Naturpark Schönbuch.
Aber auch die kleinen Gäste kamen beim Rotwildtag auf ihre Kosten. Auf einer Klein-kunstbühne im Sommerrefektorium verblüffte Zauberer Marko mit faszinierender Zauberei. Geschichtenerzähler, Kinderschminken und Basteln mit Naturmaterialien sowie weitere Aktivprogrammpunkte machten den Tag auch für das jüngere Publikum zum Erlebnis.
Fürs leibliche Wohl sorgte das Schloss: im Klosterhof gab es für die rund 2.000 Besucher Leckereien rund ums Wild sowie ofenfrische Dinnede aus dem historischen Backhaus.















