|
Auf den Spuren der Haselmaus – junge Naturforscher gesucht
|
|
|
NABU und NAJU starten Aktion „Die Große Nussjagd“ – Wer findet die Haselmaus?
Die Haselmaus, die eigentlich gar keine Maus ist, sondern zu den Bilchen (Verwandtschaft der Siebenschläfer) gehört, ist etwa daumengroß, wiegt so viel wie zwei Erdbeeren und ist nachts im Gestrüpp des Waldes unterwegs. Sie ist sehr schwer zu finden und selbst viele Naturforscher bekommen sie niemals zu Gesicht. Darum rufen der NABU und seine Jugendorganisation NAJU nach den Sommerferien zum zweiten Mal zur „Großen Nussjagd“ auf. Denn nur wenn die Naturschützer wissen, wo und wie viele der Tiere noch vorkommen, können sie geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Haselmäuse zu schützen. Nüsse als Beweismittel Haselmäuse fressen, wie der Name bereits sagt, liebend gerne Haselnüsse. Dabei nagen die Tiere ein für sie typisches Loch in die Nussschale, an dem jeder eindeutig erkennen kann: Hier waren Haselmäuse aktiv. Eichhörnchen beispielsweise halbieren oder zerbrechen die Nüsse einfach nur. Daher lassen sich die Nüsse, die sie geknackt haben, eindeutig von denen der Haselmäuse unterscheiden. NABU und NAJU bitten nun Naturschutzgruppen, Schulklassen, Kindergärten und Familien einen Tag an Waldrändern und Hecken nach Haselnussschalen zu suchen, die angenagt wurden. Diese werden in eine Sammeltüte gesteckt und an einen Experten des NABU, die Schlaumaus, geschickt. Dieser prüft wie viele der eingesandten Nüsse wirklich von einer Haselmaus geöffnet wurden. Selbst wenn keine von einer Haselmaus stammt, ist dies für die Forscher ein wichtiges Ergebnis: Denn nun wissen sie, dass in der gesammelten Gegend vielleicht keines der Tiere mehr vorkommt. Mitmachen lohnt sich also in jedem Fall! |
|
|